Über den Tellerrand

 
Raoul De Keyser 
Pinakothek der Moderne
München
Bis 8. September
 
 
Der Donaukurier vom 04.06.2019, Nr. 128, S.15, schreibt:
"  'Ich suche nicht , ich finde', sagte Picasso einmal über die ausgebliebenen Mühen seiner Motivwahl. Aber es geht noch einfacher. Der belgische Maler Raoul De Keyser (1930 - 2012) hätte etwa sagen können: Ich suche nicht, ich finde nicht, ich nehme einfach. Was ihm ins Auge stach - und was er dann in eine beeindruckende abstrakte Komposition verwandeln konnte. So jedenfalls stellt sich sein derzeit in der Pinakothek der Moderne in München repräsentativ vorgestelltes OEuvre dar. Die Ausstellung wurde aus dem SMAK in Gent übernommen und zeigt erstmals nach dem Tod des Künstlers sein Werk in Deutschland, wo er eigentlich noch unter Geheimtipp läuft. ...
 
Für De Kayser, dessen Biografie zunächst wenig Spektakuläres bietet, fand Kunstwürdiges im Alltag statt. Der heimatverbundene Künstler - in Deinze bei Gent geboren, gelebt und gestorben - fand seine Motive etwa im Blick aus dem Fenster, in den weich hängenden Zweigen eines Nadelbaumes im Garten, im dort baumelnden Gartenschlauch oder seinem Hund namens Baron. Alles wurde in nahezu abstrakte Farbkompositionen umgemünzt. ...
 
Jedenfalls nutzte De Kayser Linearität, Perspektive, Farben und Flächen zu betörenden Werken, die auch die nachfolgenden Künstlergenerationen bis heute inspirieren. 
Womöglich auch deshalb, weil sich De Kayser oft humorvoll und ironisch über die Konventionen der Kunstgeschichte hinwegsetzt - ohne freilich die Bedeutung der Malerei an sich in Frage zu stellen. Bei ihm, der bis zu seinem 60. Lebensjahr als Beamter in Gent sein Brot verdiente, wird alles zum spannenden, farbenprächtigen, ja 'schönen' Gemälde. ...."
 
Saul Leiter
Kunstfoyer Versicherungskammer Kulturstiftung
München
Maximilianstr. 53
Bis 15. September
Tägl. von 9 bis 19 Uhr
Eintritt frei
 
 
Unter dem Titel "Schlechtes Wetter in New York" schreibt der Donaukurier vom 07.06.2019, Nr. 131, S. 19:
"Er muss sie geliebt haben, die Schneeregen-Tage in New York, an denen alles Licht wie verschluckt scheint - und dann blitzt im Grau der rote Regenschirm auf. Saul Leiter, Pionier der Farbfotografie, hat den Moment festgehalten ...
Es ist fast gegen die Regeln der Kunst, denn die durch das Wetter eilenden Menschen sind nicht erkennbar, die Kontur des Schirms ist unscharf, das Autofenster begrenzt den Blick auf die Straße - und doch wird vor diesem Foto erkennbar: Saul Leiter hatte den Blick des Künstlers - und nicht den des Laienfotografen, der alles scharf sehen will. ...
 
Der ungewöhnliche Blick dieses Fotografen, der wenig reiste und viel in New Yorks Straßen unterwegs war, lässt sich in der Ausstellung gut studieren. Er war fasziniert von Spiegelungen und von diaphanen Durchblicken, die zuweilen soweit gehen, dass kaum entscheidbar ist, was das eigentliche Objekt seines Blickes war: Die Fensterscheibe? Die Passanten? Die rahmende Architektur? Es ist das Zusammenspiel von Unschärfe in der Bewegung, von reflektierendem Licht und von Glas, das von Feuchtigkeit beschlagen ist, an dem die Tropfen herunterrinnen oder das durch Eisblumen nur halbtransparent erscheint. Und dann ist es der Augenblick, wenn Passanten vorübereilen und ein Detail in Farbe aufleuchtet - das ist es, was Leiter festhalten will. Die so entstehenden Aufnahmen suchen die Nähe zur Abstraktion, obwohl sie von konkreten Dingen ausgehen. ..."
 
Utrecht, Caravaggio und Europa.
Alte Pinakothek
München
Bis 21. Juli
 
Unter der Überschrift "Eine solche Lichtregie entdeckte erst wieder der Film" schreibt die FAZ vom 29.04.2019:
"Man kennt den Effekt von analoger Laienfotografie: Große Teile im Vordergrund, ärgerlicherweise meist die Gesichter, verschwimmen, während etwas Marginales im Hintergrund scharf hervortritt. Diesen Effekt setzten die Utrechter Maler Hendrick ter Brugghen, Gerard van Honthorst und Dirck van Baburen gezielt ein, die nun als drei von 194 möglichen Caravaggio-Nachfolgern im Fokus einer Schau in Münchens Alter Pinakothek stehen - gerade so, als wanderten sie mit Vergößerungsgläsern über die Leinwand und zoomten dann und wann etwas heran.
 
Die drei kommen in jungen Jahren um 1620 in die Stadt Rom. Alle haben wie ihr schon 1610 mit nur 38 Jahren verstorbenes Vorbild Michelangelo Merisi, nach seinem Heimatort Caravaggio benannt, eine explizite Vorliebe für schummriges Licht und halbweltliches Habitat. Stets stellen sie Kerzen als künstliche und flackernde Funzellichter auf, wobei sie sich die Freiheit nehmen, in ihren im Werden begrifffenen Gemälden zusätzliche, oft 'irreale' Lichtquellen zu verteilen. In den sehr wenigen Bildern mit Tageslicht nimmt dieses die wunderlichsten Färbungen und Eintrübungen an, etwa ein Goldviolett in Ter Brugghens 'Der heilige Sebastian, von Irene gepflegt' oder ein Senfgelb-Ocker in Honthorsts 'Musikalischer Gesellschaft' von 1623, auf der darüber hinaus die fehlfarbenen Gewänder der Konzertierenden in Türkis, Apricot oder Tomatenrot mit dem Hintergrund in Sachen Schrägheit konkurrieren. ... Es herrscht in den Bildern der Utrechter eine Lichtregie, die nicht ohne Grund immer mit der von Filmen verglichen wurde. ...
 
Doch von Anfang an. In den Jahren nach 1616 fällt eine junge Gerneration von Künstlern in Rom ein wie knapp hundert Jahre zuvor im Sacco di Roma die deutschen Landsknechte: Ideen plündern, Dolce Vita genießen, Unzucht treiben, sich bereichern an den verquälten Körpern der antiken Marmorstatuen wie dem Torso Belvedere, dem Rumpf eines in sich eingesackten muskulösen Herkules, der in allen möglichen Dreh- und Wendungen als enthaupteter Goliath oder Gestürzter bildlich eingesetzt wird. Aber keiner der so bekehrten Caravaggisten bleibt in Italien. Stattdessen  kehren sie in ihre flämische Heimat zurück, um dort den neuerworbenen Stil kommerzeill zu verwerten. ...
 
Mit erstaunlichem Gespür für gut verkäufliche Marktlücken züchteten die Holländer ihre seltsamen Stilpflanzen unter Kunstlicht. Bei den abseitigen Farben bedienen sie sich bei den die Sammler inzwischen nervenden italienischen Manieristen, bekommen aber bei aller Exzentrik immer noch die Kurve. Instinktiv spüren sie, dass Caravaggio mit seiner Erfindung des Früchtestilllebens als autonome Bildform eine fundamentale Neuerung in die Kunst eingeführt hat - freilich nach dem Vorbild antiker Vorgänger auf Fresken wie in der Domus Aurea, dem Palast Kaiser Neros. Bald schon tauchen Stillleben völlig unvermittelt in Bildern der Utrechter mit ganz anderen Themen auf, etwa in Ter Brugghens 'Konzert' von 1626/27, wo unter einem geschlosssenen Dreieck innig Muszierender Trauben als Dekoration plaziert sind. Nur zwei Jahrzehnte später werden solche Stillleben, dann vollends fokussiert auf grell glänzend ausgeleuchtete Füchte vor dunklem Hintergrund, ein holländischer Exportschlager.
 
Das Bildganze, und dies zeigt die Schau deutlich, bleibt dennoch in der kühleren, jederzeit rational nachvollziehbaren Komposition immer erkennbar flämisch. Wenn Caravaggio seine Tische auf den Spieler- und Geldwechslerbildern teils derart vehement in Richtung Betrachter kippt, dass dieser Angst haben muss, ihm könnten die schweren Möbel auf die Zehen fallen, zeigen die Niederländer eine solch surreale Schrägstellung der Tische so, dass niemand sich sorgen muss: 'Es ist nur ein Effekt', ruft es aus dem Bild.
 
Was die Ausstellung auslässt und der Katalog allenfalls zart andeutet: Während Caravaggios Hell-Dunkel-Regie eines heiligen Theaters mit oft sehr unheiligen Mitspielern gut in die Grauzone der Gegenreformation passte, leuchtet der Utrechter Protestantismus wirklich alles mitleidslos aus. Die künstlichen Scheinwerfer, die von den Nordlichtern gleichzeitig und gnadenlos auf verschiedene Details ihrer Bilder gerichtet werden, können auch als Instrumente der Aufklärung gelesen werden. Selbst die Dirnen und ihre Dienste, die nach der angebrannten Dochtlänge bemessen und entlohnt werden, sind in Form von Dochtscheren und Speziallampen ins Bild gesetzt. Wenn bei Caravaggios 'Wahrsagerin' diese ihrem jung-naiven Gegenüber zärtlich über die Finger streicht, dabei aber eben auch seinen goldenen Ring abstreift, gewinnt man nicht den Eindruck, dass der Bestohlene nach der Erkenntnis des Diebstahls in rasende Wut ausbrechen wird. Bei den Utrechtern dagegen steht das Geschäftliche immer im Vordergrund. Auf den üppig vertretenen Kartenspieler-Bildern, etwa den 'Falschspielern' Valentin de Boulognes von 1614/15, betrügt ohnehin jeder jeden.
 
Während es Caravaggio aber bei schmutzigen Fußsohlen und Fingernägeln belässt und ansonsten durchaus ansehnliche Modelle wählt, zeigen die Utrechter ein Faible für Hässlichkeit, das oft befremdet. Das Gesicht des Nikodemus in Baburens 'Grablegung Christi', zum direkten Vergleich über Eck mit Caravaggios 'Grablegung' gehängt, sieht genauso gruselig aus wie die Guy-Fawkes-Maske von 'Occupy Wallstreet'; der vollkommen verwachsene Kopf des Josef von Arimathäa steht in stärkstem Kontrast zur Kostbarkeit seiner Gewänder. Vom Alkoholmissbrauch gerötete Triefnasen sieht man nahezu auf jedem Bild der Utrechter, Schönheiten nur selten. Genau diese Ästhetik des Hässlichen macht ihre Bilder bis heute so modern."
 
 
 
El Anatsui. Triumphant Scale.
Im Haus der Kunst,
München
Bis zum 28. Juli
 
Unter der Überschrift "Phoenix aus Zivilisationsmüll" schreibt die FAZ:
"Es ist die letzte von Okwui Enzwezor kuratierte Ausstellung; an ihrer Eröffnung, wenige Tage vor seinem Tod, ... , konnte er nicht mehr teilnehmen. Noch einmal unterstrich der große, weit- und weltsichtige Kurator zum Abschied sein Vermächtnis einer 'globalen Sicht auf die Gegenwartskunst', indem er das OEuvre des ghanaischen Künstlers El Anatsui in den Fokus rückte. Wie geschaffen für die Dimension des Hauses der Kunst gießen Anatsuis Werke, die der Titel 'Triumphant Scale' treffend umreißt, ihren flirrenden Glanz über Wände und Böden.
 
Vielleicht denkt man beim Anblick ihrer umwerfenden Opulenz an wertvolle, golddurchwirkte Stoffe, oder es kommen einem Gustav Klimts güldene, farbdurchflitterte Bidlhintergründe in den Sinn. Tatsächlich aber ist das hier alles blanker Abfall. Tausende recycelte Flaschenverschlüsse, Teilchen aus Aluminium und Blechdosen, die Anatsui in rauhen Mengen säubern, aufschneiden, walzen, falten, drücken oder stückeln, schließlich lochen und mit kleinen Kupferdrähten zu spektakulären Behängen verknüpfen lässt. Ein großes Heer von Helfern in seinem nigerianischen Wohnort Nsukka arbeitet oft Monate an 'Tapisserien' wie dem imperial anmutenden 'Red Block' oder einem Labyrinth aus fiigranen Netzen, das den Mittelsaal durchwebt, als gäbe es nichts Leichteres als dessen gigantische Ausmaße in den Griff zu bekommen.
 
Auch sonst liegen Anatsui Berührungsängste mit dem kühlen, von den Nationalsozialisten für die 'deutsche Kunst' errichteten Gebäude fern. Im Gegenteil entfalten Werke wie  die eigens für die Schau entwickelte Glitzerlandschaft 'Rising Sea' vor karg weißer Wand und Böden aus Solnhofener Platten erst richtig ihre volle Pracht. Ebenfalls für München und angeregt von der nur wenige Meter entfernten Surfer-Welle im Englischen Garten, entstand 'Second Wave'. Die mehr als hundert Meter lange und stolze zehn Meter hohe Verkleidung der Eingangsfassade aus benutzten Offset-Druckplatten spricht mit den Überbleibseln von Informationsfluten globale Zirkulationen an, die auf andere Art durchaus auch hinter den Skulpturen aus Abfällen globaler Wirtschaftskreisläufe stehen. El Anatsui ist der Vorreiter des inzwischen zu einem eigenen Zweig afrikanischer Gegenwartskunst gediehenen Umgangs mit gefundenen Materialien. ...
 
El Anatsui, der 1944 in Ghana zur Welt kam, gilt als einer der bedeutendsten Künstler des afrikanischen Kontinents; 2015 erhielt er den Goldenen Löwen der Biennale Venedig für sein Lebenswerk und weltweit sammeln ihn namhafte Museen. Doch seine erste Überblicksausstellung und zugleich die bislang umfangreichste Schau seiner Werke bekam Anatsui erst jetzt durch Enwezor und Ko-Kurator Chika Okeke-Agulu aus Princeton. Von München wird die Schau nach Doha, Bern und Bilbao weiterwandern ...Schon bevor er 2011 ans Haus der Kunst kam, dessen Direktion er im vergangenen Sommer krankheitsbedingt niederlegte, arbeitete Enwezor an dem El-Anatsui-Projekt. Jetzt rundet es auf atemberaubende Weise sein Lebenswerk." (28.03.2019)
 
 
 
Gemalte Diagramme.
Bauhaus, Kunst und Infografik.
Museum für Konkrete Kunst
Ingolstadt
Bis 29. September
Di bis So 10 bis 17 Uhr
 
Donaukurier vom 1. April 2019:
"... 'Gemalte Diagramme. Bauhaus, Kunst und Infografik' heißt die neue Austtellung im MKK, die sich den Themen Infografik und Diagramme - die unseren Alltag von Organisationsplänen im Büro über die Fitness-App bis zu Wahlergebnissen im Fernsehen bestimmen - umfassend nähert und es im Jubiläumsjahr '100 Jahre Bauhaus' in die Förderung der Kulturstiftung des Bundes geschafft hat. Eine große Anerkennung und Bestätigung für die Idee und das Konzept der außergewöhnlichen Schau, der - unterstützt durch die ausgeklügelte und differenzierte Ausstellungsarchitektur - eine vielseitige und multiperspektivische Herleitung über das Bauhaus, die Konkrete Kunst bis zur zeitgenössischen Kunst gelingt. Und dabei dem interdisziplinären Ansatz des Bauhaus folgend den Bogen in die Angewandte Kunst schlägt. Die wegweisende Ausstellung will aber auch die Frage aufwerfen, wann und wie verknappte Informationen manipulativ oder erkenntnisreich sind oder wie vereinfachte Infografik oder das im Trend liegende Infotainment auch Fakten verschweigen oder verschleiern können.
 
Historischer Nukleus sind die bislang eher unbekannten Arbeiten der Bauhaus-Schülerin Margaret Camilla Leiteritz - gleichzeitig auch eine Entdeckung dieser Künstlerin - , die in den 40er-Jahren auf der Basis von Grafiken der Naturwissenschaften ihre 'Gemalten Diagramme' entstehen ließ. Aber bereits im Bauhaus gab es prominente Beispiele, etwa das berühmte Kreisdiagramm von Gründer Walter Gropius, das Schema zum Aufbau der Lehre am Bauhaus. Die historische Entdeckungsreise geht weiter über den Physiker Felix Auerbach und den Österreicher Otto Neurath und sein Team des Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseums Wien, das ab 1925 das Internationale System bildhafter Erziehung  (International System of Typgraphik Picture Education) entwickelt hat.
 
In weiteren Kojen - in denen zusätzlich historische Infografiken aus dem Archiv von Michael Stoll, Professor für Informationsdesign an der Hochschule Augsburg, und aktuelle aus dem Magazin 'Focus' flimmern - wird der Besucher an überraschende und verblüffende, teils subversive und ironische sowie spektakuläre Positionen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler herangeführt.
 
Etwa das eigens für Ingolstadt und erstmals in dieser Größe umgesetzte begehbare Diagramm von Channa Horwitz, das dem Besucher einen Alice-im-Wunderland-Effekt beschert. Mit ökonomischen Aspekten setzt sich Christian Cap auseinander, der in seiner ebenfalls begehbaren Arbeit 'Wavesover.us' die Verläufe von Korn-, Weizen und Reispreisen visuell und akustisch in Wellenbewegungen umsetzt. Die fortschreitende Technisierung, die Schnelllebigkeit und die Globalisierung thematisiert die in Sarajevo geborene Künstlerin Maja Bajevic - deren Werke auf der Biennale und auf der documenta zu sehen waren - mit ihren knallbunten Bildern, auf denen fein säuberlich Aktienkurse gestickt sind. 
 
Von politischer und tragischer Dimension sind die Diagramme des documenta-Künstlers Mark Lombardi, der unter anderem die Verstrickungen von US-Präsident George W. Bush mit Erdölunternehmen in ästhetischen Bleistiftzeichnungen veranschaulicht hat und sich deswegen auch der Verfolgiung des US-amerikanischen Geheimdienstes ausgesetzt sah. 2000 beging er Selbstmord. Die Visualisierung grausamer Fakten mit schönen Mitteln verfolgen auch Ariamna Contino und Alex Hernandez, indem sie die Mordrate durch Schussswaffen in den USA, die Zahl der terroristischen Akte oder Genozide in schönen und feinen Scherenschnitten verpacken. ...
 
Nicht fehlen darf bei einer Schau im Mkk der Funke Humor und der Mitmachfaktor. Im Raum der Tortendiagramme können die Besucher eine Statistik der besonderen Art, ein wachsendes Balkendiagramm erstellen. Die Frage lautet: Wie lange schauen Sie sich ein Werk im Museum an? 1. Bis ich es erfasst habe. 2. Bis ich mir eine Meinung gebildet habe. 3. Bis die Leute denken, ich hätte ein großes Kunstverständnis."