Über den Tellerrand

 
 
 
 
karte biller 2018
 

Max Biller

Aqua billerale 50 Ölbilder zum Thema Wasser

Einladung zu Vernissage und Ausstellung

Sonntag, 27. Mai 2018, 14.00 UhrBegrüßung und Einführung 

Thomas Schneider, Vorstand der Stadtwerke

Ausstellungsdauer 

27. Mai - 31. Dezember 2018

Stadtwerke Schrobenhausen

Carl-Poellath-Straße 19

Öffnungszeiten: 

Mo - Fr: 8.00 - 12.00 Uhr

Mo - Do: 13.30 - 16.00 Uhr

Kontakt: Max Biller

Te.: 08252 3438 · Mobil: 0160 3535704

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! · www.billermax.de/c

auch vertreten auf der Kunstmesse Ingolstadt 8. - 10. Juni 2018, Koje E 17

 
 
Hope is Maybe
3. - 30. Mai 2018
Flughafen München, Terminal 2, Ebene 04, südl. Check-in-Bereich

Eine Ausstellung von Kunst verorten und dem Jesuiten-Flüchtlingsdienst
 
Was ist HOFFNUNG? Lässt sie sich definieren? Kann man sie teilen? Nachvollziehen? Oder ist sie rein subjektives Empfinden, geprägt von unserem kulturellen Hintergrund? Unserer Sprache? Unserer Erfahrung? Diese Fragen legt Michael Härteis von KUNST VERORTEN zugrunde, als er Asylsuchende zum Begriff Hoffnung befragte. Entstanden ist daraus eine Zitatensammlung, die als Inspirationsquelle für internationale KünstlerInnen diente. Mehr als 150 Kunstschaffende aus allen fünf Kontinenten haben über 280 digitale Abbildungen von Kunstwerken eingereicht. Die Ausstellung zeigt nun 75 Werke, die von einer internationalen Jury ausgewählt wurden. „Hope is Maybe“ – Hoffnung ist Vielleicht: Diese Antwort eines jungen Mannes aus Nigeria – einem Land, aus dem 2017 ein Großteil der Asylanträge vom Bundesamt negativ beschieden wurde – hat der Ausstellung ihren Titel gegeben. Das Kunstprojekt Hope is Maybe ist als fortlaufender Prozess konzipiert: Die Überlegungen zur Hoffnung sollen weitergehen, es können weiter Kunstwerke eingereicht werden, die dann in späteren Ausstellungen gezeigt werden. Zusätzlich soll an jedem Veranstaltungsort ein Hoffnungs-Workshop stattfinden. Das kreative Schaffen der teilnehmenden KünstlerInnen in Verbindung mit den gesammelten Zitaten bilden die Grundlage zur philosophischen Reflexion. „Wir möchten Menschen im Alltag dazu anregen, sich mit Hoffnung auseinanderzusetzen – mit der eigenen Hoffnung und der anderer, zum Beispiel von Menschen auf der Flucht“, so Bruder Dieter Müller SJ, der Mitglied der Jury war.

Die Ausstellung zeigt Kunstwerke von:

Alex Kamweru (EAK), Alwina Heinz (D), Ana Sladetic (HR), Anja Struck (D), Anna Frydman (D), Athanasios Aléxo (I), Barbara Steinman (CDN), Béatrice Lebreton (USA), Beverly Ress (USA), Birgit Hefter (D), Birgit Lochmann (IRL), Camilla Luihn (N), Carolina Pinzon Rivera (CO), Christine Renner (D), Christou Christos (CY), Cornelia Rapp (D), Eric Mayen (D), Gabriele Stolz (D), Grace Graupe-Pillard (USA), Hagen Klennert (D), Holger Hertwig (D), Ian Kirkpatrick (GB), Jessica Russo Scherr (D), Jo Dunn (GB), Johannes Gerard (NL), Kerstin Römhild (D), Kevin Ryan (IRL), Kevo Stero (EAK), Klaus Fezer (D), Kuzana Ogg (USA), Lara Mouvée (D), Maria Mathieu (D) , Maria Mijares (USA), Marija Kondres (HR), Marta Pieregonczuk (GB), Mary Rouncefield (GB), Michelle M. Vara (USA), Renata Sinclair (GB), Rochelle Shicoff (USA), Ron Moppett (CDN), Rosa Quint (D), Sarawut Chutiwongpeti (TH), Shirin Abedinirad (IR), Simone Jimena Rudolphi (GB), Sonia Yousefi Azimi (GB), Susan Plover (GB), Susanne Pohl (D), Tan Chee Hon (MAL), Tanja Fender (D), Terry Braunstein & Victor Raphael (USA) und Vaiva Kovieraitė-Trumpė (LT).


 
 
 
Basquiat. Boom for Real.
In der Schirn Kunsthalle.
Frankfurt am Main
Bis 27. Mai
 
"... Basquiat war dem Jazz hingegeben. Aus dem Jazz erwuchs seine Liebe zur Musik, dann aus dem Bebop. Sie haben Basquiat als Musiker inspiriert, zu wilden Tönen für seine Auftritte. Basquiat hat selbst Musik gemacht, und Musik hat ihn gemacht. Nicht nur das ist jetzt in der Frankfurter Schirn zu verstehen.
Sein Leben währte 27 Jahre, das Ende war eine Überdosis Heroin im August 1988. In den zehn Jahren seiner Existenz als Künstler schuf er rund tausend Bilder, meist mit Acryl und Ölkreide auf Leinwand oder welchen Flächen auch immer; ohne all die anderen Zeugnisse, die er hiterließ. Ein Rastloser, Getriebener zweifellos, bestimmt nicht alles ist über den Tag hinaus gültig, schon gar nicht für die Ewigkeit; für gut drei Jahrzehnte hat manches aber schon gereicht. Die Ausstellung ... zeigt, dass Baquiats unermüdliches Schaffen noch Vorrat bedeutet für mehr Zeit. Dies nicht nur für die Vereinigten Staaten von Amerika in ihrem aktuellen Zustand, denen er ein Stachel im harten Fleisch bleiben muss.
Denn das notorisch, schwarze cool kid der Achtziger - in New Yorks Stadtteil Brooklyn geboren als Sohn eines 1955 aus Haiti eingewanderten Vaters und einer aus Puerto Rico stammenden Mutter - hat ein staunen machendes künstlerisches Vermächtnis. Die Schau ... hat aus der Menge des Nachlasses einen Kern geschält, mit (nur) gut hundert Werken, von denen viele zuvor nicht öffentlich zu sehen waren. Die Kuratoren ... machen ein präzise gesichtetes Panoptikum auf. Sie holen Basquiat aus dem Hype zurück, machen ihn gewissermaßen fremd. Und damit zu einer Entdeckung voller Inspirationen. ...
Viele glauben zu wissen, wer Jean-Michel Basquiat war. Weil seine Bilder seit Jahren so unglaublich teuer gehandelt werden, löst er auch Skepsis aus, als ein Marktphänomen, oberflächliches Gekritzel, Futter für den Ausstattungswahn der Neureichen. Hinter 'Boom for Real' steht jahrelange Forschungsarbeit, der Wille zum Verstehen dieser oft enigmatischen, kürzelhaften Zeichenwelt. Die Pfade, die die Ausstellung durch Basquiats kurzes, schnelles Leben schlägt, lassen die Gestalt eines sensibel nervösen Jungen und Mannes erstehen, der die Eindrücke ungefiltert durch sich hindurchströmen lässt. Hören, Lesen und Sehen, immer wieder Sehen, um die Kunst der großen Meister zu inhalieren, war seine Art, die des Autodidakten. ...
Jean-Michel Basquiat - Superstar? In der Schirn ist einem Künstler zu begegnen, der endlich der Vergessenheit entrissen wird. Es wird klar, wie brisant das von ihm hinterlassene Werk war und ist, wie tief es in die Eingeweide Amerikas greift und sie durchknetet. Und da ist zugleich das stolze Temperament eines jungen Schwarzen in den Achtzigern, der scih 1984 selbstbewusst als Picasso inszeniert und zugleich hochfahrend auf seinem Aquarell 'Young Picasso, Old Picasso' das Gesicht des alten Picasso heftig durchstreicht.
Wer sich in Jean-Michel Basquiats Bild-Welten hineinbegibt, wird mit so viel mehr im Kopf wieder herauskommen, als er sich hätte träumen lassen. Denn diese labyrinthischen Werke blicken zurück, im Hintergrund wird die Musik hörbar, bei der sie entstanden sind. Ein Universum öffnet sich dem, der das zulässt. Es ist verlockend, aber nicht ungefährlich."  (FAZ vom 16. Februar 2018)
 
 
"L wie Land und Leute"
Landschaft und Genre in der Studiengalerie der Neuen Pinakothek
17.1. - 9.7.2018

54 Werke von Künstlern des 19. Jahrhunderts, die Bekanntes und Unbekanntes in nah und fern (neu) entdecken und in ihren Gemälden darstellen.
Die Gattungen Landschaft und Genre bestimmten im 19. Jahrhundert die Kunst, nachdem die Historienmalerei und das Porträt an Bedeutung verloren hatten. Die Darstellung von Menschen in ihrer Umgebung löste auch die arkadische oder Ideallandschaft ab. Szenen des Alltags, seien sie harter Arbeit oder der Freizeit entnommen, bestimmten die Motive.
 
Neue Pinakothek, Barer Str. 29, München
geöffnet täglich außer Di. 10-18 Uhr, Mi. 10-20 Uhr